In diesem Werk ist eine Hand zu sehen, die eine Zitrone mit voller Kraft zerdrückt. Beim genaueren Hinsehen wird klar:
Die Zitronenschale formt die Kontinente Afrika und Europa.
Der austretende Saft steht sinnbildlich für Ressourcen, Energie und Lebensgrundlagen, die der Mensch der Erde entzieht. Die Geste des Auspressens wirkt alltäglich – und genau darin liegt die Kritik: Der Umgang mit unserem Planeten ist zur Selbstverständlichkeit geworden.
Das Bild stellt eine direkte Frage an den Betrachter:
Wie lange kann die Welt noch ausgepresst werden, bis nichts mehr bleibt?
Entstanden ist das Werk als Live Painting am Street Art Festival Chur 2024 und verbindet Street Art, gesellschaftliche Kritik und symbolische Bildsprache.
Technik: Acryl & Spraydosen
Entstehung: Live Painting
Event: Street Art Festival Chur
Jahr: 2024
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